Vertrauen auf Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel Ja oder Nein?

4 von 5 Gesundheitsexperten sagen ja!

Viele Beiträge über Nahrungsergänzungsmittel in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen und Internet geben oft ein verwirrendes Bild, was ihre Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit betrifft. Während ein Experte die Einnahme für empfehlenswert bis lebensnotwendig hält, sieht ein anderer zusätzliche Versorgung als überflüssig, gelegentlich oder gar als gefährlich.

Um sich hier ein genaueres Bild machen zu können, was speziell Gesundheitsexperten wie Ärzte, Krankenschwestern und Pflegemitarbeiter in der Praxis von Nahrungsergänzungsmitteln halten, haben sich die Verantwortlichen des Council for Responsible Nutrition (CRN), einem Verband für verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken in der Ernährungsindustrie, überlegt, eine Befragung unter 900 US-amerikanischen Ärzten und 300 Krankenschwestern beziehungsweise Pflegemitarbeitern durchführen.

Fazit: 79 Prozent der Teilnehmer aus dem Gesundheitswesen empfehlen ihren Patienten Nahrungsergänzungsmittel.

Empfehlungen für Wohlbefinden von Knochen, Herz und Co.

Einer der häufigsten Ratschläge bezieht sich auf die Knochengesundheit. Circa 33 Prozent empfehlen hier die Vitamine D, K und C, Kalzium, sowie Magnesium.

Zur Förderung und Stärkung des Wohlbefindens der Gesamtgesundheit empfehlen 32 Prozent der Ärzte und Krankenschwestern ihren Patienten Multivitamine mit Mineralstoffen, Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, Vitamin D sowie Antioxidantien aus grünem Tee und das Coenzym Q10.

Für die Herzgesundheit legen 26 Prozent der Befragten die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, zur Reduktion von Gerinnsel-Bildungen, Herzrhythmusstörungen und der Triglyceridwerte den Patienten nahe. Außerdem wird hier oft zusätzlich auf eine Mindesteinnahme von 200 IE Vitamin E sowie auf die Vitamine des B-Komplexes aufmerksam gemacht.

Befragten stützen Argumentationen durch persönliche Erfahrung

72 Prozent der männlichen und weiblichen Ärzte nehmen selbst Nahrungsergänzungsmittel ein. Davon sehen 87 Prozent Multivitamine als hilfreich, 78 Prozent finden Vitamin C sinnvoll, 63 Prozent B-Vitamine, 59 Prozent Vitamin D und je 58 Prozent Vitamin E und Kalzium.

Dabei neigen Doktorinnen eher dazu, einzelne Vitamin- und Mineralstoffpräparate zu empfehlen, während männliche Mediziner im Vergleich zu ihren weiblichen Kollegen zur Einnahme von Fischöl raten. Dies lässt sich darauf zurückzuführen, dass die Befragung gezeigt hat, dass männliche Ärzte mehr auf ihre eigene Herzgesundheit und ihren Cholesterinspiegel bedacht sind. Zur Vorbeugung beider Risiken greifen hier 22 Prozent zu speziellen Nahrungsergänzungsmittel. Bei den Ärztinnen sind es nur 14 beziehungsweise 12 Prozent.

Die gesamten Befragungsergebnisse der PR-Kampagne des CRN “Life … supplemented” finden Sie auf der Website: http://www.crnusa.org/resources/type/crn-fact-sheets

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